Das Isalo Gebirge
erreicht man mit dem Auto über die gut ausgebaute Fernstraße R 7 aus Richtung Fianarantsoa oder umgekehrt von der Hafenstadt Toliara aus.
Beide Varianten haben ihre Reize und weisen unterschiedliche Landschaftsprofile auf. Die Landschaft beginnt von der Küste an immer trockener zu werden und ändert ständig ihr Profil.
Die Vegetation wird karger und eintöniger und endet in einer bis zum Horizont reichenden Graslandschaft. Diese wird nur durch einzelne Palmen und Strauchgruppen aufgelockert. Etwa 150 km vor dem Isalo Gebirge beginnt die Landschaft hügeliger zu werden.
In umgekehrter Richtung(von Fianarantsoa aus) geht die sehr interessante Fahrt zunächst durch hügelige Reisterassen bis zum Ort Ambalavao. Von dort aus weiter in Richtung Ihosy, an den Gebirgszügen des Andringitra Gebirges vorbei.
Unterwegs kommen so bekannte Fixpunkte, wie das "Tor des Südens" und die so genannte" Bischofsmütze“, die jeweils sehr interessante Fotomotive darstellen!
Der geschützte Teil des Isalo Gebirges umfasst eine Fläche von ca. 800 qkm. Das Gebirge besteht aus Sandstein und ist somit sehr porös. Die höchste Erhebung des Gebirges beträgt etwa 1300m.
Teile des Gebirges weisen bizarre, ausgewaschene Sandsteinformationen auf, die vielfältige, wunderschöne Fixpunkte in der Landschaft abgeben.
Sie weisen starke Strukturierungen auf, die durch mineralische Einschlüsse und deren Auswaschungen entstanden sind. Besonders in den Abendstunden, wenn diese Formationen durch die untergehende Sonne angestrahlt werden, entstehen leuchtende Farbspiele.
Weitere Sehenswürdigkeiten sind zum Beispiel das "Tal der Affen" und das natürliche Schwimmbad "Piscine Naturelle". Ein weiterer Höhepunkt war der Sonnenuntergang direkt am Ein/Ausgang des Parks und der Besuch des Isalo Fensters.
Das Gebirge zeichnet sich durch eine einmalige Flora aus.
Es kommen hier z.B. Zwergbaobabs, Euphorbien und Didiereaceen vor.
In den Flusstälern wachsen Palmen und Farne, die es sonst nirgends gibt.
Die Palmenart Bismarckia ist in der Lage sogar die alljährlichen Buschfeuer unbeschadet zu überstehen.
Weitere Fotos können Sie in meiner Bildergalerie Madagaskar/Isalo Gebirge Seite 2 betrachten.










