Route der Baobabs

Diese einmalige Sehenswürdigkeit ist ein fester Bestandteil eines jeden Madagaskarbesuches.
Die Baobab Allee erreicht man von der Stadt Morondava aus in nördlicher Richtung, ungefähr eine halbe Stunde mit dem Auto vom Flughafen (Richtung Belo Tsirbihihina).
Im August 2007 wurde sie zum ersten "Naturdenkmal"  des Staates unter Schutz gestellt.

Schon nach den ersten Kilometern, auf einer kaum noch vorhandenen Straße, an Reisfeldern vorbei, bekommt man die ersten Exemplare zu Gesicht und plötzlich ist man mitten unter ihnen! Diese Allee ist in erster Linie etwas für Landschaftsfotografen und Botaniker.




Leider sind die Baobabs (Adansonia grandidieri) nur bis kurz nach der Regenzeit belaubt, so dass sie dreiviertel des Jahres unbelaubt dastehen.  Auch so bieten sie ein einmaliges Naturschauspiel!
Sie stehen parallel auf beiden Seiten der sandigen, etwa 400 m langen
Teilstrecke der Piste in unkontinuierlichen Abständen. Hinter dieser Baobabfront sind weitere lose Bestände vorhanden.
Dazwischen befinden sich Sumpfflächen, die je nach Jahreszeit mit Lotosblumen bewachsen sind.
Ein Besuch lohnt sich besonders zum Sonnenauf- bzw. -untergang, da hier einmalige Lichtverhältnisse herrschen. Dabei nehmen die Stämme entsprechend der Lichtfarbe unterschiedliche Schattierungen an.

In Folge des hier anzutreffenden Massentourismus ist das Fotografieren nicht ganz einfach, so dass man etwas Geduld mitbringen muss, um gute Fotos anfertigen zu können!
Ich habe die Allee zweimal bei meiner Fahrt zum Kirindy Park zu unterschiedlichen Zeiten durchfahren und war von der Kulisse begeistert!

Von Kirindy aus kommend,in Richtung Morondava, geht eine kleine Piste direkt zu zwei Baobabs, die ineinander verwachsen sind. Man nennt sie deshalb auch die "Baobabs der Verliebten". Interessant ist auch die unmittelbare Umgebung, da sich hier weitere gute Fotomotive ergeben.