Der Serengeti Nationalpark

Das Wort "Serengeti" ist abgeleitet aus der Massai-Sprache und bedeutet "weites Areal/große Ebene". Dieser Nationalpark ist der größte in Tansania und weist eine Gesamtfläche von ca. 14.760 km² auf. Er befindet sich im nördlichen Landesteil und liegt ca. 950 bis 1.850m über dem Meeresspiegel.

Der Nationalpark geht in das Staatsgebiet von Kenia über und wird dort als Masai Mara Game Reserve bezeichnet. Die Serengeti grenzt weiterhin an das Ngorongoro-Reservat, Olduvai-Schlucht (die als"Wiege der Menschheit" gilt ), die Schutzgebiete Maswa, Loliondo, Grumeti, und Ikorongo. Zwei Bereiche wurden zum Weltnaturerbe und zwei weitere zum Biosphärenreservat erklärt.




Das Ökosystem der Serengeti gehört zu den ältesten der Welt. Die hier vorhandene Fauna und Flora hat sich seit tausenden Jahren kaum verändert.
Die Landschaften in der Serengeti weisen unterschiedliche Formen auf, wie zum Beispiel im Norden hüglige, licht bewaldete Flächen (Akaziensavannen) und im Süden weite Ebenen mit Kurz- und Langgrasflächen.

In diesem Ökosystem leben sämtliche Großtierarten Ostafrikas. Als bekannteste sollen hier nur die Gnus, Zebras, Büffel, Elefanten, Flusspferde, Löwen und Leoparden genannt werden.




Jedes Jahr wandern zum Beispiel über eine Million Gnus, etwa 200.000 Zebras, viele tausende Antilopen und Gazellen vom Norden Kenias (Masai Mara Game Reserve) in den Süden (Serengeti Nationalpark) und wieder zurück. Dies wird auch "The Great Migration" bezeichnet.

Die meisten dieser Huftiere bekommen ihre Jungen zwischen Januar und Februar (meist im Serengeti Nationalpark). Diese Wanderungen bezeichnet man auch als "Great Migration". Zeitlich werden diese Wanderungen durch die Regzeiten bestimmt.

Die kleine Regenzeit ist im Oktober/November und die große Regenzeit ist im April, Mai und Juni. Jedoch sind in den letzten Jahren erhebliche zeitliche Schwankungen aufgetreten, so dass hier keine Regelmäßigkeit mehr besteht.