Chambal Schutzgebiet





wurde 1979 zum nationalen Schutzgebiet erklärt. Es ist relativ neu und weitestgehend noch nicht touristisch erschlossen.
Sein Name ist abgeleitet vom gleichnamigen 400 km langen Fluss Chambal und weist eine Fläche von 1235 km² auf.

Das Flussbett ist stellenweise von bis zu 500 m hohen Schluchten umgeben, die vom Fluss selbst oder durch jahrhunderte lange Bodenerosionen entstanden sind.
Die Vegetation besteht vorwiegend aus Buschwald.




Bekannt wurde das Schutzgebiet durch seine Bestände an Ganges Flussdelfinen (Platanista gangetica) und an Ghariale (Gavialis gangeticus).
Beide Tierarten sind stark in ihren Beständen bedroht.
Grund hierfür ist die starke Überfischung und besonders die Jagd auf die Ghariale.

Das Schutzgebiet bietet darüber hinaus u.a. Lebensräume für hunderte Vogelarten und dient als Überwinterungsgebiet von Zugvögeln aus ganz Asien.

Ein besonderes Erlebnis war, dass ich bei einer Flussfahrt den Saruskranich (Grus antigone), beim Flug und bei der Nahrungssuche beobachten konnte!
Sie landeten direkt vor dem Boot und konnten somit von mir formatfüllend fotografiert werden.

Auf die o.g. Tierarten werde ich noch eingehen und jeweils eine gesonderte Rubrik in meiner Fotogalerie vorstellen.

Dieser Park ist für Ornithologen und Birdwatcher ein Eldorado und sollte unbedingt besucht werden.
Die beste Reisezeit ist von Oktober bis  Ende April.