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Rio Negro





Nach der Verschmelzung des Rio Solimões (Weißwasserfluss), mit dem Rio Negro  (Schwarzwasserfluss), oberhalb der brasilianischen Millionenstadt Manaus, wird der Strom als Amazonas bezeichnet.

Er ist der mit Abstand wasserreichste  und zweitlängste Fluss der Erde und befördert mehr Wasser als die sechs nächst kleineren  Flüsse zusammen!
Seine Gesamtlänge wird durchschnittlich mit 6.448 Kilometern angegeben.
In den Amazonas sollen ca.10.000 Flüsse münden. 17 davon sind über 1.600 Kilometer lang und damit länger als der Rhein.



Die betroffenen Überschwemmungswälder werden auch als Várzea bezeichnet und bilden ein einzigartiges Ökosystem.
Das gesamte Ökosystem ist bis heute noch teilweise unerforscht und es wurden bis jetzt u.a. ca. 50.000 Pflanzen- und mehr als 2000 Vogelarten nachgewiesen.

Hinzu kommen 1500 verschiedene Fischarten, deren Lebensraum das Flusssystem des Amazonas ist. Zu den besonders bedrohten Tierarten, die den Amazonas besiedeln, gehört der rosafarbene Amazonasdelfin (Inia geoffrensisa).



Auch dieses Ökosystem ist durch zügellosen  Raubbau stark gefährdet, alleine die jährlichen Abholzungen für die Gewinnung von Weideland bzw. die Sojaproduktion, vernichtet unwiederbringliche Tropenwälder in gigantischen Dimensionen.
Davon konnte ich mich vom Flugzeug aus, bei den Flügen nach Manaus und bei meiner kleinen Flußfahrt selbst überzeugen.