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Salvador Bahia



Salvador wurde 1549 gegründet und war bis 1763 die Hauptstadt Brasiliens. Mit mehr als 2.6 Mio. Einwohnern ist sie die drittgrößte Stadt Brasiliens und liegt im Nordosten des Landes. Salvador gehört zu den größten Städten in ganz Südamerika.
Zwei Drittel der Einwohner sind Nachkommen früherer Sklaven, die mystische Rituale und Götter aus Afrika mitbrachten. Hier ist das Zentrum der aus Afrika stammenden brasilianischen Kultur. Viele der besten Musiker Brasiliens, wie die berühmte Trommlergruppe "Oludum", kommen aus der Hauptstadt Bahias.

Salvador, genannt auch das schwarze Rom, hat viele prachtvolle Kirchen. Die berühmteste Kirche ist die vom Hl. Francesco. Das historische und kulturelle Zentrum von Salvador befindet sich auf einer spitz zulaufenden Halbinsel.
An deren Ende liegt der Stadtteil Barra und sein berühmter Leuchtturm "Farol da Barra". Der "Elevador Lacerda", ein riesiger Aufzug, der die Ober- und Unterstadt verbindet, gilt als eines der Wahrzeichen der Millionenmetropole.

Pelourinho ist das größte geschlossene Viertel mit barocker Architektur der Stadt und wurde 1985 von der Unesco, aufgrund seiner architektonisch einmaligen, kolonialen Bausubstanz zum "Kulturellen Erbe der Menschheit" erklärt.

In Salvador de Bahia findet jedes Jahr der größte Straßenkarneval der Welt statt und lockt sogar Besucher aus Rio an. Er ist ein Karneval an dem alle Menschen teilnehmen können und unterliegt nicht festen Regeln wie in Rio.

Das eigentliche Stadtleben beginnt erst am Abend in der Oberstadt, wenn die dortigen Plätze mit einer Vielzahl von Ständen besetzt sind. Hier kann man die einheimische Kost ausgiebig kennen lernen. Ebenfalls sind auch Schausteller bei ihren Darbietungen zu beobachten.

Die Stadt bietet gerade für Fotografen vorzügliche Motive, besonders für Portrait- und Architekturaufnahmen.